Gabriel
Gabriel Von Claudia Heydorn Wie immer an Weihnachten, war [...]
Gabriel Von Claudia Heydorn Wie immer an Weihnachten, war [...]
Das behutsame Empfinden des Wanderers hilft mir auch bei meiner Arbeit für Menschen mit Demenz, die ja ebenso gerne umhergehen und neugierig wie der Wanderer ihre Welt betasten. Man darf den Teufel tun, sie daran zu hindern, und Langatmigkeit und Sensibilität braucht es, sie zu verstehen. Solch ein Mensch mit Demenz war auch Frau Maria Großschachner, die mich auf die Idee brachte, einmal den Lusen zu besteigen.
Otto war ein einsamer Obdachloser, der sein Lager in einem regengeschützten Winkel nahe einem Mehrfamilienhaus bezogen hatte. Die Bewohner des Hauses wichen seinen Blicken aus und ignorierten ihn, so gut es ging. Manche beschimpften ihn, andere taten, als ob er Luft wäre. Doch Otto hatte keine Angst vor ihnen, im Gegenteil. Die Hausbewohner waren seine heimlichen Beobachtungsobjekte, und nach wenigen Wochen wusste er mehr über sie, als ihnen lieb sein konnte ...
Sollten wir das N-Wort aus Kinderbuchklassikern streichen, oder eher nicht? Pro und Contra.
Ich habe Literatur studiert. Zwar „nur“ im Nebenfach und die des Mittelalters, aber dennoch sollte man von mir eigentlich eine größere Aufgeschlossenheit gegenüber aktueller Literatur erwarten. Doch ich komme bei der Menge der alljährlich veröffentlichten Titel einfach nicht mehr mit.